Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau.

Erster Satz in der Tagesschau

Willkommen, meine Damen und Herren, zur Aktuellen Kamera.

Begrüßung in der Aktuellen Kamera

Fernsehnachrichten im Kalten Krieg: Zwei Moderationen, zwei Systeme.

In der DDR ging die „Aktuelle Kamera“ am 21. Dezember 1952 auf Sendung. Das Datum ist kein Zufall: Es ist der Geburtstag des sowjetischen Diktators Stalin. Ein Fingerzeig, wohin die Reise gehen wird. Gelenkter Staatsfunk statt freier Berichterstattung.

Fünf Tage später feiert die Erstausgabe der Tagesschau aus Hamburg Premiere. In der Bundesrepublik herrscht Presse- und Meinungsfreiheit – ein „Geschenk“ der westlichen Alliierten. Nach dem Vorbild der BBC wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk und mit ihm die ARD aufgebaut.


Fast 40 Jahre berichten Redaktionen, Moderationen und Journalisten über regionale, nationale und weltpolitische Ereignisse. Oft genug über ein und dasselbe Ereignis – aber auf unterschiedliche Weise. Zu zeigen, wie dieses Framing sich darstellt, wie Nachrichten von zeitgeschichtlichen Umständen beeinflusst sind und wie wir heute damit umgehen, soll in diesem Projekt verdeutlicht werden.

Dafür werden exemplarisch drei zeitgeschichtliche Ereignisse beleuchtet und anhand interaktiver Tools aufbereitet. Die zentralen Inhalte dieser Tools sind jeweils die Beiträge der Aktuellen Kamera und der Tagesschau. Ziel dieses deutsch-deutschen Nachrichtenvergleichs ist es, inhaltliche sowie formale Unterschiede zu identifizieren und deren Bedeutungen zu erkennen.

Darüber hinaus schließt dieses Angebot Einblicke in übergeordnete Themen wie Pressefreiheit, die unterschiedliche Aufgabe der Medien in Ost- und Westdeutschland und die Reflexion auf den Umgang mit heutigen Nachrichtenmedien ein. Denn auch 30 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges steht die freie Presse vor weiteren Herausforderungen:

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Die Medien sind verlogen.

Donald Trump am 10. Juli 2016 auf Twitter

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